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Tulpe

Stoffliche und nichtstoffliche Abhängigkeiten

Für Menschen mit einer stofflichen Abhängigkeit (Alkohol, Medikamente, Drogen) oder nichtstofflichen Abhängigkeit (Arbeitssucht, Kaufsucht, Spielsucht, Sexsucht, etc.) bieten wir in der Klinik die Voraussetzungen, Grundlagen für eine dauerhafte Abstinenz zu schaffen.

Abhängigkeit wird hier in der Behandlung als ganzheitliches System verstanden, darum finden auch biologische, psychologische, soziale und spirituelle Aspekte Berücksichtigung - vor allem aber der betroffene Mensch in seinem "So-sein" und "So-geworden-sein".

In der Therapie werden verschiedene Modelle der Suchtentwicklung und ihrer Phasen sowie suchtspezifische Abwehrmechanismen und Widerstände so dargestellt und angewandt, dass sich die Menschen hierin wieder finden können und unter Wegfall der Verleugnungs- und Abwehrmechanismen in gegenseitigem Austausch beginnen, ein Störungsbewusstsein, aber auch ein Genesungsbewusstsein zu entwickeln. Die Therapeutische Gemeinschaft bietet ein ideales Übungsfeld dafür, süchtige und destruktive Bewältigungsstrategien zu erkennen und zu lassen und neue lebenstauglichere anzunehmen und einzuüben.

Genesung in Gemeinschaft

Günstig, wenn nicht gar Voraussetzung für eine Therapie ist, wenn die hilfesuchenden Menschen die Unkontrollierbarkeit ihres Suchtprozesses und ihre Machtlosigkeit bezüglich ihrer Abhängigkeit erfahren haben, In der Sprache der anonymen Gruppen, deren 12 - Schritte- Genesungsprogramm wesentlicher Bestandteil in der Behandlung unserer Klinik ist, wird dies Kapitulation genannt. Ein Hinführen und eine Anbindung an die 12 - Schritte - Gruppen ist uns ein besonderes Anliegen, da von den Teilnehmern dieser Gruppen immer wieder belegt wird, dass nicht nur eine Abstinenz von der jeweiligen Sucht möglich ist, sondern darüber hinaus eine hoffnungsvolle Neuorientierung mit einem tieferen Verständnis von sich selbst und einer zufriedenen Nüchternheit.

Voraussetzung für die Aufnahme in unsere Klinik bei stofflicher Abhängigkeit ist eine vorangegangene Entzugsbehandlung, die nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ambulant oder stationär erfolgen sollte.

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