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Gruppentherapie

Bonding-Psychotherapie nach Dan Casriel

Freude und Liebe zu empfinden ist der natürliche und ursprüngliche Zustand jedes Menschen. Die Bonding-Psychotherapie ist einer der Schwerpunkte unseres integrativ ausgerichteten Klinikkonzeptes. Die unterschiedlichen Therapieformen greifen ineinander; so prägt die Bonding-Therapie die Atmosphäre der Klinik und fördert die Prozesse aller anderen Therapien.

Bonding-Therapie hat einen ausschließlich erlaubenden, beschützenden Charakter. In dem schützenden Halt einer innigen Umarmung erfahren die Teilnehmer in kurzer Zeit ihre tiefen, oft abgewehrten Gefühle. Endlich einmal erfahren und zum Ausdruck bringen können, was Jahre und Jahrzehnte schmerzlich verborgen war und dabei gehalten, geschützt und angenommen sein, schafft den Zugang zu neuen Lebensmöglichkeiten.

Mit der Beantwortung der menschlichen Grundbedürfnisse nach emotionaler Offenheit und körperlicher Nähe wird die Fähigkeit in Erinnerung gebracht, Freude (Wonne) und Liebe fühlen zu können. Bis zu diesem Ziel werden Gedanken und Emotionen erfahrbar gemacht, die mit zentralen Identitätsfragen verknüpft sind, wie u.a.: "Darf ich sein, wie ich bin?", "Bin ich berechtigt in Bezug auf meine Existenz, meine Bedürfnisse?", "Sind meine Gefühle in Ordnung?, "Bin ich zumutbar?".

Einstellgruppe

Die Einstellgruppe bietet die Möglichkeit, destruktive, am Leben hinderliche Einstellungen und Überzeugungen über die eigene Person sowie das eigene Leben zu identifizieren. Neue, konstruktive, lebensbejahende Einstellungen werden angeboten. Durch den Ausdruck und das Üben in der Gruppe erlebt der Patient Angst und Schmerz sowie Wut über die bisherigen destruktiven verinnerlichten Botschaften. Durch die neue Entscheidung und Haltungsänderung erhält der Patient Zugang zu erhöhter emotionaler Kompetenz und Erlebnisfähigkeit. Die resultierenden Verhaltensänderungen werden in der Therapeutischen Gemeinschaft als ein ideales, geschütztes Übungsfeld erprobt und positiv verstärkt.

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